Información

Der Bau der Kirche begann kurz nach der Rückeroberung Rondas durch die christlichen Truppen im Jahr 1486. ​​Über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg durchlief das Gebäude verschiedene Phasen und spiegelte zwei vorherrschende Baustile wider: Gotik und Manierismus.

Gotischer Teil
Die erste Bauphase, die dem gotischen Stil entspricht, befindet sich im unteren Teil des Tempels. Dieser Abschnitt besteht aus drei Schiffen, die durch Spitzbögen getrennt sind, die von Säulenbündeln mit durchgehenden Kapitellen getragen werden. Diese Bögen schaffen einen geräumigen und offenen Raum, der nur durch den zentralen Chor unterbrochen wird, der ein mit Heiligenfiguren verziertes hölzernes Chorgestühl und ein großes Lesepult besitzt. Ursprünglich war dieser Teil mit hölzernen Kassettendecken bedeckt, heute weist er jedoch halbkugelförmige Gewölbe auf verzierten Pendentifs auf, ein Werk aus dem 17. Jahrhundert.

Manieristischer Teil
Die zweite Bauphase, die dem manieristischen Stil entspricht, betrifft die Apsis der Kirche, die nach der Zerstörung durch ein Erdbeben im Jahr 1580 wiederaufgebaut wurde. Dieser monumentale Wiederaufbau dauerte bis etwa 1720. In dieser Phase wurden kannelierte Säulen mit hohen Basen hinzugefügt, die einen Triumphbogen mit einem Kaiserschild und verzierten korinthischen Kapitellen stützen, gekrönt von einem mit Kartuschen verzierten Gebälk und einem markanten Gesims.

Außenansichten
Die Außenfassade der Kirche zeichnet sich durch ihren Backsteinturm mit quadratischem Grundriss und achteckigen Oberteilen aus, der mit gotischem Maßwerk und Fialen gekrönt ist und eine kleine Kuppel aus dem 16. Jahrhundert aufweist. Der Turm steht auf dem ehemaligen Minarett der Moschee, das nach einem Blitzeinschlag im Jahr 1523 wiederaufgebaut wurde. Im frühen 17. Jahrhundert wurde eine dreifache Galerie hinzugefügt, um den Blick auf das Geschehen auf dem großen angrenzenden Platz zu ermöglichen. Diese Galerie besteht aus einem halbrunden Arkadengang im Erdgeschoss und zwei oberen Ebenen mit Sturz, alle mit Steinsäulen und einem Ziegeldach.

Weitere Elemente
Der Hauptaltar zeigt ein Altarbild aus dem späten 18. Jahrhundert aus unbemaltem Holz mit Balustersäulen und einer Laterne.

Kulturerbe
Die Kirche Santa María la Mayor steht unter Denkmalschutz und ist seit 1931 in der Gaceta de Madrid als Denkmal eingetragen.

Preise

Erwachsene

Frei

Kinder (3-7Jahre)

Frei

-2 Jahre

Frei

C/ Nombre de la calle nº0 0000, Población, Ciudad