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Frühchristliche Basilika von Vega del Mar

Die im 6. Jahrhundert erbaute Basilika ist eines der wenigen Beispiele westgotischer Kirchen nordafrikanischen Typs in Andalusien. Ihre Lage nahe der Mündung des Flusses Guadalmina, unweit des Meeres und der Stadt San Pedro Alcántara, an einer antiken Römerstraße, die Cádiz mit Cartagena verband, verleiht ihr eine zusätzliche historische und geografische Bedeutung, die ihre Attraktivität noch verstärkt.

Die Basilika ist nahezu quadratisch, misst auf jeder Seite 11,5 Meter und zeichnet sich durch ihre drei Schiffe und die einzigartige Doppelapsis aus. Die westliche Apsis, der Hauptteil des Tempels, ist hufeisenförmig innerhalb eines Rechtecks, das wiederum auf beiden Seiten Räume bildet. Einer dieser Räume enthält ein steinernes Taufbecken, dessen äußere Fischform und inneres vierlappiges Design an antike christliche Symbolik erinnern.

Neben ihren architektonischen Besonderheiten dient die Basilika von Vega del Mar auch als Nekropole mit über 180 Gräbern aus verschiedenen Epochen und Baustilen. Diese Gräber zeugen nicht nur von ihrer fortwährenden Nutzung über die Jahrhunderte, sondern liefern auch wertvolle Informationen über die Bestattungspraktiken und das Leben der Gemeinschaften, die den Ort nutzten.

Die Entdeckung der Basilika im frühen 20. Jahrhundert im Zuge einer Kampagne zur Wiederaufforstung des Gebiets mit Eukalyptusbäumen war ein monumentaler Fund, der einen bedeutenden Teil des historischen Erbes Marbellas ans Licht brachte.

Preise

Erwachsene

Frei

Kinder (3-7Jahre)

Frei

-2 Jahre

Frei

C/ Nombre de la calle nº0 0000, Población, Ciudad